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mainproject digital informiert  im Dezember 2018 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu. Haben Sie bereits alle Weihnachtsgeschenke besorgt? Und haben Sie diese im stationären Handel erworben oder online bestellt? Beides hat seinen Charme – das Fühlen, Riechen und Ausprobieren der Ware geht nur im Laden direkt, das schnelle und unkomplizierte Bestellen mit Lieferung vor die Haustür ist Kernkompetenz des Onlinehandels.

Und was findet sich dann unter Ihrem Weihnachtsbaum? Ein sprachgesteuerter, internetbasierter, persönlicher Assistent mit künstlicher Intelligenz oder möchten Sie Weihnachten (noch) ohne Alexa feiern? Um künstliche Intelligenz geht es heute auch in unserer Rubrik „Für Sie besucht: 5. Marketingsymposium der Hochschule Darmstadt-Dieburg.“

Wir wünschen Ihnen segensreiche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.
Ihr Team von mainproject digital

Delikte im Netz
Netzwerkveranstaltung am 22.01.2019, 16:00 - 18:00, Hochschule Aschaffenburg

Das Internet ist ein Ort bekannter, aber auch neuer Deliktformen - und deren Zahl nimmt gegenwärtig permanent zu. Die Kriminalstatistiken zeigen weisen Deutschland mehr als 200.000 polizeilich erfasste Fälle aus, leider mit relativ niedrigen Aufklärungsquoten. Fakeshops nehmen einen Hauptanteil ein; das sind Onlineshops, die nach Vorkasse entweder gar nicht oder minderwertig liefern. Im Business-Kontext kommt es vermehrt zu CEO-Fraud - eine Betrugsmasche, bei der Firmen unter Verwendung falscher Identitäten zur Überweisung von Geld manipuliert werden. Aber auch Cybermobbing, Phishing und Lösegeldforderungen zählen zu bekannten Delikten im Netz.

In unserer Netzwerkveranstaltung am 22.01.2019 ab 16:00 Uhr gehen die Referenten Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann und Ernst Schulten einigen Phänomen netzbasierter Delikte nach. Die Veranstaltung eröffnet das Spektrum der Delikte und zeigt mögliche Handlungslinien zu deren Bekämpfung auf.

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Workshop Predictive Maintenance
29. Januar 2019, 9:00 - 12:30, mainproject digital, ICO


Eines der wichtigsten Zukunftsthemen in Industrieunternehmen ist Predictive Maintenance, also die vorausschauende Wartung. Denn sie birgt viele Vorteile: So ist es möglich, den optimalen Zeitpunkt für die Wartung einer Maschine oder Produktionsanlage zu bestimmen. Die Wartung lässt sich zudem optimal in den Produktionsablauf integrieren. Kosten werden gesenkt und die Lebensdauer der Maschinen wird erhöht.

Im Workshop werden unter anderem Best Practise Beispiele aus der Industrie gezeigt und in einem ausführlichen Praxisteil zeigen die Referenten Benedikt Sturm und Daniel Jaroszweski von Frankfurt Consulting Engineers anhand von Beispieldaten die Software von FCE, mit der alle Teilnehmer einfache, erste Schritte der Datenanalyse selbst betreiben können.

Die detaillierte Agenda des Workshops ist auf unserer Webseite verfügbar.

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Rückblick
Workshop IOT: Sensoren verstehen und nutzen
Obernburg, 05. Dezember 2018

Praktisch ging es zu Werke am 5. Dezember bei Workshop "IOT: Sensoren verstehen und nutzen". Nach erfolgreichem Anschluss der Hardware an die Laptops konnten Daten in die Cloud von Conrad Electronic übertragen werden. Dazu wurden die Sensoren an eine Spielzeugmaschine angeschlossen, um Bewegungsdaten und akustische Daten zu erzeugen und auszuwerten. Ergänzend wurden Temperatur und Feuchtigkeit im Raum gemessen.  

Herzlichen Dank an den Referenten Andreas Ullrich von L4S IT Systemlösungen.

Company Battler
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Für Sie besucht 
Mensch – Maschine – Roboter. Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert.

Am 29.11.2018 fand bei der Hochschule Darmstadt Dieburg das 5. Marketing Symposium statt, diesmal unter dem Leitthema „Mensch – Maschine – Roboter. Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert.“ 

Referent Markus Pöttinger von der gkk DialogGroup referierte über zwei Projekte aus dem Bereich der Speech Analytics. Zu Beginn eines Projekts bei einer Direktbank wurden rund 50.000 aufgezeichnete Gespräche analysiert mit dem Ziel, Anfragen in der Hotline gezielter zu kanalisieren. Entsprechend mussten dem System Fachbegriffe der Branche "beigebracht" werden. Bereits in den ersten Wochen wurden mehr Gespräche richtig vermittelt als vorher vom Menschen. Im Zuge der Einführung der DSGVO wurde diese Lösung allerdings wieder abgeschaltet, denn der Prozess für datenschutzkonforme Aufzeichnungen gestaltete sich schwierig. Ein zweites Projekt in der Automobilindustrie mit verschiedenen zu bedienenden Sparten durch eine Hotline scheiterte, da nicht ausreichend historische Datensätze zur Verfügung standen, um ein funktionierendes Vermittlungssystem aufzusetzen. 

Julia Kunz von dm-drogerie markt stellte Potenziale von Chatbots dar und worauf es ankommt bei der Konzeption eines textbasierten Dialogsystems. Vielfach haben Unternehmen keine klare Zielvorgabe, an welcher Stelle der Customer Experience das System zum Einsatz kommen soll. Insbesondere im Bereich des Kundenservice seien die Chatbots auf dem Vormarsch, zitierte Kunz eine Studie von Oracle, die prognostiziert, dass im Jahr 2020 achtzig Prozent der Unternehmen Chatbots nutzen werden, da diese standardisierte Prozesse sehr gut abbilden können. Bis dahin seien allerdings noch einige Lektionen zu lernen, meint Kunz. Wer sich für gelungene Chatbot-Projekte interessiert, kann hier fündig werden.

Um die Stärken und Schwächen von Mensch und Maschine ging es im Vortrag von Markus Leven von arago. Während der Mensch Kreativität, Empathie und das Bewerten von Situationen auf seiner Habenseite hat, punktet die Maschine bei der Lösung von logischen Problemen. Letztlich könne jeder Prozess in künstlicher Intelligenz abgebildet werden und da sei die Maschine schneller und verlässlicher. Anwendungsfelder für KI gäbe es zahlreiche und die dadurch für den Menschen frei werdenden Kapazitäten - so Leven - solle der Mensch für die schönen Dinge im Leben nutzen. Wenn der Roboter die Großmutter pflegt, können Angehörige die Zeit für das Vorlesen von Geschichten oder das Austauschen von Erinnerungen nutzen. 

Fazit: KI ist auf dem Vormarsch, doch der Mensch bleibt (zunächst) unersetzbar. Solange die dafür notwendigen Algorithmen von Menschen programmiert werden müssen - diese Fähigkeit werden Künstliche Intelligenzen auf absehbare Zeit nicht besitzen - können Roboter & Co. den Menschen zwar entlasten, Empathie, Kreativität und Gestaltungswille bleiben jedoch dem Menschen vorbehalten. Unsere vordringliche Aufgabe ist es nun, ethische Fragestellungen, die durch KI auf die Menschheit zukommen, zu beantworten. Dies war auch die Kernaussage des einführenden Vortrags von Biju Pothen von PASS Consulting. 


Termine im Überblick 

Auf folgende Termine möchten wir Sie hinweisen:

22.01. Delikte im Netz, Hochschule Aschaffenburg
29.01. Workshop Predictive Maintenance, Industrie Center Obernburg
12.02. Blockchain, Industrie Center Obernburg
19.02. Workshop Design Thinking, Industrie Center Obernburg

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mainproject digital ist ...

… ein Wissenstransferprojekt – gefördert aus Mitteln der Europäischen Sozialfonds (ESF) – zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleinerer und mittlerer Unternehmen in der Region Bayerischer Untermain. Hierbei wird hochschulseitig vorhandenes Wissen vermittelt und in die betriebswirtschaftliche Praxis umgesetzt. Ziel ist es, die Bedarfe der Unternehmen - speziell im Kontext der Digitalen Transformation - zu erfassen, aktuelle fachliche Fragen zu erörtern, Informationsdefizite und Einstiegshemmnisse abzubauen sowie die stufenweise Digitalisierung von Industrie 3.0 auf 4.0 zu begleiten („informieren – analysieren - realisieren“).

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